Astronomischer Arbeitskreis Pforzheim
Sternwarte Bieselsberg

Aktuelle Mitteilungen

Partielle Sonnenfinsternis 25.10.2022Am 25. Oktober konnten wir eine teilweise Sonnenfinsternis genießen. Der Mond schob sich von 11:13 Uhr bis 13:10 Uhr vor die Sonne und bedeckte zum Maximum um 12:10 Uhr für uns immerhin 21% der Sonnenscheibe. Je weiter man im Nordosten war, desto mehr war die Scheibe bedeckt, aber total war sie nirgends auf der Erde zu sehen.

Da das Wetter in Bieselsberg gut vorhergesagt war, öffneten wir wie angekündigt die Sternwarte. Unsere Besucher konnten den Verlauf der Finsternis an unseren beiden Teleskopen verfolgen. In unserem Linsenteleskop konnte man sehr gut den Verlauf der Bedeckung sehen und gleichzeitig einige Sonnenfleckengruppen auf der Sonne beobachten.

Das Jahresprogramm 2022 ist fertig und kann heruntergeladen werden. Eine gedruckte Version liegt an der Sternwarte sowie in der Gemeinde Schömberg ab Mitte Februar kostenlos aus. Wer Interesse an einer Auslage hat darf sich gerne bei uns melden.

Bitte beachten Sie, dass die vor-Ort-Veranstaltungen natürlich nur nach geltender Rechtslage stattfinden können. Aktuelle Information hierzu finden Sie hier auf unserer Rubrik "Aktuelles".

Viel Spaß bei unseren Veranstaltungen!

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Venus
Venussichel am 1.1.2022, © Schubert

Venus erreicht am 9. Januar ihre untere Konjunktion mit der Sonne. In der Zeit um die untere Konjunktion ist die Gelegenheit günstig, den Planeten als ungewöhnlich große Sichel im Fernglas oder im Teleskop zu bestaunen. 

Saturn am 15.8.2021
Saturn am 15.8.2021, © Tischhäuser

Die Gasriesen des Sonnensystems lassen sich nun der Reihe nach gut am Abendhimmel beobachten. Saturn und Jupiter haben ihre Opposition und damit die größte Erdnähe im August erreicht. Das Spiel von Jupiters hellsten Monden, die vier galileischen Monde Io, Europa, Ganymed und Callisto, lässt sich auch schon bequem mit dem Feldstecher anschauen. Jupiters und Saturns Wolkenstrukturen sowie die Ringe des Saturn lassen sich dagegen viel besser mit Teleskopen beobachten. Bei einem Besuch auf der Sternwarte zu den üblichen Führungszeiten lohnt sich nun auf jeden Fall, wenn man diesen faszinierenden Anblick genießen möchte.

Die beiden äußersten Gasriesen, Uranus und Neptun, kommen erst noch in ihre besten Positionen und können im Laufe des Herbstes aber ebenfalls in Teleskopen bestaunt werden. Durch ihre weitere Entfernung und die kleinere Größe lassen sich aber selbst in mittelgroßen Teleskopen keine Strukturen mehr ausmachen, ihre Scheibchen und Farbe kann man aber gut erkennen.