Im Sommer erstrahlt die Milchstraße in großem Glanz. Im für uns südlichsten Teil gibt es einige interessante Nebel zu sehen. Einer davon ist M17, der Schwanennebel oder auch Omeganebel genannt, ein helles, aktives Sternentstehungsgebiet im Sternbild Schütze. Armin Lindenmann fotografierte ihn am 28. Juni 50 MInuten lang für diese schöne Aufnahme durch das 50cm-Newton-Teleskop der Sternwarte.
Im Sommer erstrahlt die Milchstraße in großem Glanz. Im für uns südlichsten Teil gibt es einige interessante Nebel zu sehen. Einer davon ist M17, der Schwanennebel oder auch Omeganebel genannt. Es ist ein aktives Sternentstehungsgebiet, bei dem sich westlich des Schwanenhalses ein sehr junger Sternhaufen mit mehr als 2000 Sternen (die meisten davon im Nebel verborgen) befindet. Der Nebel ist eine der leuchtkräftigsten Wasserstoffwolken und kann bei sehr dunklem Himmel als ganz schwacher Nebel schon mit dem bloßen Auge wahrgenommen werden. Seine Form ist aber erst mit einem großen Feldstecher oder kleinen Teleskop (am besten mit Nebelfilter) erkennbar. Bei größeren Fernrohren wie dem Teleskop unserer Sternwarte kann man ihn hervorragend beobachten und viele Details erkennen.
Armin Lindenmann belichtete für diese schöne Aufnahme 50 Minuten auf seiner Canon EOS 6D bei ISO1600 durch unser großes 50cm-Newton-Teleskop.